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Wie läuft die Akupunktur ab ?

Am Anfang jeder Akupunkturbehandlung steht ein ausführliches Gespräch über die Vorerkrankungen, die aktuellen Beschwerden sowie die Eigenarten des Patienten, denn für die Auswahl der Akupunkturpunkte muß das individuelle Gesamtbild des jeweiligen Patienten berücksichtigt werden.

Der Patient wird über die wenigen erwähnenswerten Risiken der Behandlung aufgeklärt, bekommt die Nadeln und die Stichtechnik erläutert. Es werden in der Regel sowohl Punkte in der Nähe des Krankheitsgeschehens benutzt als auch Punkte am Ende des entsprechenden Meridians, also auch weit entfernt von den eigentlichen Beschwerden des Patienten, um beispielsweise die Negativenergie aus dem Körper herauszuleiten.

Während der Behandlung muß der Patient die entsprechenden Regionen entkleiden und nach dem Setzen der Nadeln etwa 20 Minuten ruhen. Wenn es sich nicht um sogenannte Dauernadeln handelt, werden die Nadeln anschließend entfernt und der Patient kann wieder nach Hause gehen.
Je akuter die Beschwerden sind umso zahlreicher müssen die Anwendungen pro Woche sein, bei chronischen Beschwerden genügen häufig zwei Sitzungen pro Woche. Nach 4 bis 7 Sitzungen müßte sich herausstellen, ob die Behandlung erfolgversprechend ist. Der Arzt empfiehlt dann dem Patienten die insgesamt nötige Zahl von Akupunktursitzungen, die insgesamt 10, 15 oder 20 betragen kann, solche Zyklen können ggf. wiederholt werden.

Wer übernimmt die Kosten für die Akupunktur ?

In der ärztlichen Gebührenordnung für Privatpatienten gibt es schon immer eine ganz normale Abrechnungsziffer für die Akupunktur. Soweit nicht speziell bei irgendeiner privaten Krankenkasse in den Vertragsbedingungen die Akupunktur ausgeschlossen wurde, wird diese also von allen privaten Versicherungen übernommen.

Für die gesetzlich versicherten Patienten wird die Akupunktur seit 01.01.2007 zwar ebenfalls von allen Krankenkassen übernommen, aber nur bei chronischen Knie– oder Lendenwirbelsäulenbeschwerden. Und dies gilt auch nur für solche Ärzte, die spezielle Qualifikationen gegenüber den Krankenkassen nachgewiesen haben. Dies ist eine umfangreiche Akupunkturausbildung und eine zusätzliche Weiterbildung in Psychotherapie und Schmerzbehandlung. Unsere Praxis erfüllt diese Voraussetzungen, so dass wir bei diesen Indikationen Akupunkturen auf Krankenkassenkosten durchführen können.

Bei anderen durchaus sinnvollen Indikationen wie Schmerzen an anderen Stellen des Bewegungsapparates, Migräne, Heuschnupfen u.s.w. werden die Kosten also nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. In solchen Fällen berechnen wir dem Patienten pro Sitzung ca. 25,- Euro.

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