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Was ist Chelat und wie wirkt es ?

Die Chelat-Therapie ist seit Jahrzehnten in Amerika weit verbreitet, aber ihre einzelnen Substanzen sind auch in Deutschland offiziell zugelassene Medikamente. Sie besteht aus einer EDTA-Lösung (Ethylen-Diamin-Tetra-Acetat). Dieser Wirkstoff kommt in ähnlicher Form auch in eiweißreichen Nahrungsmitteln vor. Er wird ergänzt durch verschiedene Mineralstoffe und Vitamine und wird als

Infusionscocktail gegeben. Die Moleküle von EDTA umschließen die Stoffe, die eliminiert werden sollen, wie mit Klauen. "Chelat" kommt vom griechischen "Chele", die Klaue. Nachgewiesen ist, daß EDTA die Nebenschilddrüse zur Produktion des sogenannten Parathormons anregt. Man nimmt an, daß dieses das überflüssig angelagerte Calzium aus den Blutgefäßen ablöst und wieder in die Knochen einbaut. Nachgewiesen ist auch, daß EDTA Blei, Kupfer, Aluminium und andere Schwermetallionen bindet und über die Nieren ausscheidet.

Umfangreiche Informationen über wissenschaftliche Studien, Veröffentlichungen, Vorträge und Erkenntnisse auch aus den USA können jederzeit über die deutsche Gesellschaft für Chelat-Therapie, Christof-Ruthof-Weg 7 in 55252 Mainz-Kastel angefordert werden.

Zusammenfassend kann man also sagen, daß diese Therapie dabei helfen kann, die Alterung der Arterien zu reduzieren und giftige Metalle aus dem Körper auszuschwemmen.

Wie läuft die Therapie ab ?

Die Chelat-Therapie ist eine Infusionstherapie. Mehrere Substanzen werden in einem Infusionscocktail gemischt und dem Patienten über die Vene mit einer kleinen Nadel ins Blutsystem geleitet. Mit einem komplizierten Berechnungssystem wird je nach Alter, Vorerkrankung und Gesundheitszustand des Patienten die Zahl der Infusionen mathematisch errechnet. Ein jüngerer Patient mit wenigen Risikofaktoren kann natürlich noch längst nicht soviel Kalk abgelagert haben, wie ein älterer Patient oder bei bereits bestehenden Gefäßerkrankungen. Von einer Mindestzahl von 10 Infusionen ist auszugehen. Die Medikamentenkombination muß sehr langsam die Venen passieren, somit beträgt die Infusionszeit zwischen 2 und 4 Stunden. Dies mag sehr lange und mühsam erscheinen, aber man muß bedenken, daß es hier um Zustände und Erkrankungen geht, die im Laufe von Jahrzehnten entstanden sind und sicherlich nicht in einem Schnellverfahren beseitigt werden können.

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