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Welche Nebenwirkungen und Risiken sind erwähnenswert?

Die Chelat-Therapie sollte nicht eingesetzt werden bei schweren Nierenfunktionsstörungen. Während und nach der Infusion wurde in Einzelfallen ein Brennen an der Infusionsstelle am Arm registriert. Diese Erscheinungen können durch ein langsames Infundieren der Lösung reduziert werden und treten meist nur bei den ersten Infusionen auf. Wichtig ist allerdings, daß der betreuende Arzt sich mit der Chelat-Therapie auskennt, damit beispielsweise Nierenfunktionsstörungen verhindert werden. Deshalb wird auch der betreuende Arzt ggf. vor, während oder nach der Therapie entsprechende Laborbestimmungen vornehmen.

Was kostet die Therapie ?

Die Leistungen des in der Chelat-Therapie ausgebildeten Arztes setzen sich zusammen aus den Kosten für die einzelnen Medikamentenbestandteile (Vitamine, Elektrolyte, EDTA-Lsg.), die Infusionsmaterialien, die Durchführung und Überwachung der Infusion und die Kosten für Laborleistungen. Zusammen belaufen sich die Kosten auf etwa 99 € pro Infusion. Die Zahl der Infusionen richtet sich nach einem speziellen Berechnungsmodus, abhängig von Alter und Vorerkrankungen. Insgesamt ist die Therapie auf jeden Fall wesentlich preiswerter und natürlich auch risikoärmer als beispielsweise eine entsprechende Gefäßoperation. Die Kosten für die Chelat-Therapie werden von den Krankenkassen nicht übernommen, können jedoch von den Patienten als außergewöhnliche Belastung steuerlich geltend gemacht werden.

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